Historie

 

Die Forschungsgemeinschaft Werkzeuge und Werkstoffe e.V. wurde im Jahr 1952 - damals unter anderem Namen - von der Werkzeugindustrie ins Leben gerufen. Schon in dieser Zeit war diesem mittelständisch strukturierten Industriezweig klar, dass dem Bereich „Forschung und Entwicklung“ wachsende Bedeutung zukommen würde.


Da die meisten Unternehmen der Werkzeugindustrie weder personell noch gerätetechnisch in der Lage waren, FuE-Abteilungen zu unterhalten, war die Gründung einer gemeinsam getragenen Forschungsvereinigung, die ein eigenes Institut - das „Institut für Werkzeugforschung und Werkstoffe“ (IFW) - unterhält, die logische Konsequenz. Das Institut beschäftigt sich vorwiegend mit praxisnahen Problemlösungen und mit deren mittelfristiger industrieller Umsetzung, die an Hochschulen oder Technischen Universitäten nicht behandelt werden. So stehen Projekte der industriellen Gemeinschaftsforschung im Vordergrund. Geprägt wird die Arbeit durch die intensive Zusammenarbeit mit dem Fachverband Werkzeugindustrie (FWI) in Remscheid und dem Industrieverband Schneid- und Haushaltwaren (IVSH) in Solingen. In über 250 Veröffentlichungen sind die Ergebnisse dieser Arbeiten zusammengefasst und werden rege für den Technologietransfer in die Industrie zur Verfügung gestellt.

Im Jahr 1986 übernahm die FGW die zwischenzeitlich auch kommunale Einrichtung „Versuchs- und Prüfanstalt für Werkzeuge Remscheid e.V.“ (VPA) als eigenständigen Geschäftsbereich, nachdem IFW und VPA bereits seit 1976 in Personalunion geleitet worden waren. Dieses unabhängige und neutrale Prüfinstitut - 1923 von der Werkzeugindustrie zur technischen Unterstützung ihrer Branche gegründet - beschäftigt sich u.a. mit Werkstoff- und Abnahmeprüfungen, Schadenanalysen, Vergabe von Prüfzeichen (GS-Zertifikate), sowie Zertifizierung und Konformitätsbewertung von Produkten. Die VPA ist ein gesetzlich akkreditiertes Prüfinstitut und somit zur Vergabe des „GS“ - Zeichens nach dem Gerätesicherheitsgesetz legitimiert. Das praktizierte Qualitätsmanagementsystem ist die Grundlage für einen ordnungsgemäßen Prüfbetrieb als weltweit anerkanntes Prüfinstitut. Es betreut derzeit über 2500 Kunden und arbeitet ca. 1500 Prüfaufträge pro Jahr ab, wobei ca. 80 % dieser Aufträge von der heimischen Werkzeugindustrie eingelastet werden.

Seit 1985 bot die FGW zunächst unter der Bezeichnung „Arbeitssicherheit und Umweltschutz (ASU)“ Dienstleistungen im Bereich des Arbeitsschutzes und des industriellen Umweltschutzes an. Diese Aktivitäten sind inzwischen in den Geschäftsbereich „Institut für Umwelt und Betrieb (IUB)“ integriert. Das IUB beschäftigt sich neben der zur Erfüllung der gesetzlichen Vorschriften notwendigen sicherheitstechnischen Betreuung als Dienstleistung für über 850 Firmen – vordergründig aus NRW – mit der Erstellung von Betriebsanweisungen, die Durchführung von Audits und Schulungen, Arbeitsplatzmessungen, Abfallwirtschaftsanalysen und die Umsetzung von Qualitäts- und Umweltmanagementsystemen. Das IUB versteht sich aber auch als kompetenter Partner in allen sonstigen Fragen des Umweltschutzes und der betrieblichen Sicherheitstechnik und betreut namhafte Industrieunternehmen ebenso wie z.B. Arzt- und Massagepraxen.

 

 

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Broschüre FGW

 

 

 

 

 

Forschungsgemeinschaft Werkzeuge und Werkstoffe e.V.


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